Gespeichert unter: Vorsorge
Bern, 28.06.2006 (EDI) -Der Bundesrat hat die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Anpassung des Mindestumwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge zur Kenntnis genommen. Gemäss seinem Entscheid vom 16. November 2005 beauftragt er das EDI, bis November 2006 eine Botschaft auszuarbeiten, welche die Senkung des Mindestumwandlungssatzes von 6,8% auf 6,4% vorsieht. Da die Renditeerwartungen auf den Finanzmärkten auf lange Sicht deutlich gesunken sind, erfolgt die Senkung rascher und stärker als im Rahmen der 1. BVG-Revision bereits vorgesehen. Das Inkrafttreten der Vorlage ist für den 1.1.2008 geplant, der Senkungsprozess soll sich in vier Schritten über den Zeitraum 2008 bis 2011 erstrecken.
Gespeichert unter: Revision
Mit der im Dezember 2005 vom Parlament beschlossenen Reform des Revisionsrechts bekommt die Schweiz ein neues Revisionsprodukt. Die eingeschränkte Revision wird künftig einen hohen Stellenwert einnehmen. KMU und kleinere Organisationen werden eine unkomplizierte, aber trotzdem wirkungsvolle Prüfung erhalten. Ein entsprechender Standard wurde durch die IG WP (Treuhand-Kammer und STV) erarbeitet und geht nun in eine breite Vernehmlassung (Vernehmlassungstext). Hansjörg Stöckli und Heinz Zaehner erläutern in ihrem Artikel im aktuellen Treuhänder (2006/6-7) die wesentlichen Grundzüge des Standards (hier).
Gespeichert unter: Steuern
Keine weiteren Schritte zur Um- und Durchsetzung der formellen Steuerharmonisierung
Bern – Die Vernehmlassungsergebnisse zur Schliessung der Kontrolllücke bei der formellen Steuerharmonisierung zeigen viele Vorbehalte. Der Bundesrat hat daher entschieden, auf weitere Schritte einstweilen zu verzichten. Er beauftragte das EFD heute Freitag, den Kantonen die Vernehmlassungsergebnisse mitzuteilen und für Gespräche mit ihnen bereit zu stehen.
Eidgenössisches Finanzdepartement
Gespeichert unter: Steuern
MWST-Sondersatz für Hotellerie: Nahtlose Fortführung bis Ende 2010
Bern – Der Bundesrat hat heute die von den eidgenössischen Räten beschlossene Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes für Beherbergungsleistungen auf den 1. Januar 2007 in Kraft gesetzt. Damit ist eine nahtlose Weiterführung des bisher auf den 31. Dezember 2006 befristeten Sondersatzes sichergestellt.
Eidgenössisches Finanzdepartement
Gespeichert unter: Steuern
Steuerbelastung in den Kantonen 2005
Bern – Die Eidg. Steuerverwaltung ESTV hat die Steuerbelastung in den Kantonen und Gemeinden des Jahres 2005 für Einkommen und Vermögen der natürlichen Personen sowie für Reingewinn und Kapital der juristischen Personen veröffentlicht. Ebenfalls vorgestellt werden verschiedene Indexreihen und der Zusammenzug zum Gesamtindex der Steuerbelastung 2005. Im Vergleich zum vorangegangenen Jahr haben vor allem die Kantone Luzern, Thurgau und Jura grössere Änderungen erfahren und 5 (LU), 6 (TG) bzw. 4 (JU) Ränge im Gesamtindex der Steuerbelastung gewonnen. Dies vor allem wegen Tarifermässigungen und wegen Erhöhungen diverser Abzüge für natürliche Personen.
Eidgenössisches Finanzdepartement